Evacuated Fields 1: Europäische Archive

Ehemaliges Heeresbekleidungsamt Bernau Schönfelderweg

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/171670/?print=1&cHash=58668dcfa7d91613710d41838f322b4c

http://www.blauermel.de/b_bernau2.html

http://www.barnimer-land-schorfheide.de/Ingenieur-Baukunst/pankepark.htm


Industriebrachen wie das ehemalige Heeresbekleidungsnebenamt am Schönfelder Weg verursachen Kopfschmerzen. Nicht nur wegen der unsachgemäß entsorgten Chemikalien, welche das Grundwasser auf Jahre hinaus verseucht haben, sondern vor allem wegen ihrer Konvertabilität in für das Gemeinwesen von Bernau fruchtbare Nutzungen.

Gebäudeanlagen wie diese sind auf Grund ihrer Größe und Beschaffenheit, der spezifischen problematischen Umweltsituation nicht einfach in Kulturzentren umwandelbar.

Es wäre allerdings spannend diese Gebäude als große Europäische Kunstarchive zu verwenden, mit sachgerechter Logistik, Brandsicherheit durch Sauerstoffreduktionsanlagen und mit entsprechendem Fachpersonal.

Die besondere Eignung der Räume durch ihre Größe und Raumhöhe würde dafür die Einrichtung des größten Europäischen Kunstdepots sprechen, zumal alle grossen Spitzenmuseen in Europa über den Mangel an Depotflächen klagen. Der Transport der Objekte zu Ausstellungen ist einfacher und kostengünstiger zu realisieren, als die Neuschaffung der Depotflächen, jeweils neu für jeden Standort.

Das Thema müsste mit einer grossen Analyse des Bedarfs an Lagerflächen von europäischen Museen begonnen werden.





Evacuated Fields 2: Museum der Zukunft

Baudenkmal Schwanebecker Chaussee Bernau


Licht und Schatten liegen in Bernau dicht beieinander, wenn es um die zivile Nutzung ehemaliger Militärflächen, also um Konversion geht. Anders als das Land habe die Stadt aber ihren Schwerpunkt, nicht auf den Verkauf, sondern auf die Entwicklung ihrer Militärflächen gelegt. Dafür wurde die stadteigene STAB-Gesellschaft gegründet. 

Die mächtigen Bauten auf den ehemaligen Militärstandorten an der Schwanebecker Chaussee (Heeresbekleidungshauptamt) und am Schönfelder Weg (Heeresbekleidungsnebenamt) bereiten jedoch erhebliche Vermarktungsprobleme. Allein das Hauptgebäude des Hauptamtes hat eine Bruttogeschossfläche von 16 000 Quadratmetern. Haupthaus und seitliche Riegelbauten stehen unter Denkmalschutz, 

Projekte wie diese sind unter normalen Umständen nicht sinnvoll zu nutzen.E s sind aber auch unerhörte verborgene, vergessene, ungenutzte Orte und sollten als Reservoir für Utopien erhalten bleiben. Sie sind begehbar, erfahrbar, reserviert für Neues, bisher nicht vorstellbares. Eine Utopie wäre die Räume des Gebäudekomplexes jeweils einem Künstler als gestaltbaren Raum zur Verfügung zu stellen.

Das Ergebnis ist ein kulturelle Zentrum der Zukunft, ein unerhörter Erlebnisraum, ein Museum der Zukunft.

Das zu Kosten die für Bernau machbar sind und die Stadt so ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit stellen, dass Überlegungen zu einer Umwegrentabilität oder einem Return of Investment müßig sind


In unregelmässigen Abständen wird hier unfertiges publiziert

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